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Bautrocknung
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Anwendungsverfahren bei der Bautrocknung (Teil II)

Die Kondensationstrocknung ist das wohl bekanntere Verfahren bei der Bautrocknung. Sie nutzt den Effekt der Tauwasserbildung an kalten Oberflächen. In einem Kondensationstrockner führt ein Ventilator die feuchte Raumluft zunächst in das Gerät hinein. Dort passiert sie einen Kühlkörper, dessen Temperatur den Taupunkt der Luft unterschreitet. Als Folge bildet sich Kondenswasser, das entweder in einem Behälter […]

Anwendungsverfahren bei der Bautrocknung (Teil II)

Die Kondensationstrocknung ist das wohl bekanntere Verfahren bei der Bautrocknung. Sie nutzt den Effekt der Tauwasserbildung an kalten Oberflächen.

In einem Kondensationstrockner führt ein Ventilator die feuchte Raumluft zunächst in das Gerät hinein. Dort passiert sie einen Kühlkörper, dessen Temperatur den Taupunkt der Luft unterschreitet. Als Folge bildet sich Kondenswasser, das entweder in einem Behälter aufgefangen oder über einen Schlauch entsorgt wird. Die nun entfeuchtete Luft wird im Gerät erwärmt und kann so, an den Raum abgegeben, erneut Feuchtigkeit aufnehmen.

Luftentfeuchter dieses Prinzips können bei Temperaturen von 5 – 30 °C eingesetzt werden. Der Einsatzbereich der relativen Luftfeuchtigkeit erstreckt sich von 40 – 99 %. Die meisten Anwendungsszenarien werden damit bereits abgedeckt. Kondensationstrockner finden Sie deshalb in nahezu allen privaten, gewerblichen und industriellen Bereichen, in denen keine besonders speziellen Klimabedingungen herrschen.

Damit besteht der wesentliche Vorteil der Kondensationstrocknung in seiner Vielseitigkeit. Auf die Bautrocknung bezogen fällt die Schonung der Bausubstanz positiv ins Gewicht. Anwender profitieren außerdem von der meist einfachen Handhabung der Geräte und dem geringen Kontrollaufwand. Unbeaufsichtigte Trocknungsmaßnahmen sind beinahe ausnahmslos durchführbar. Bautrockner können, abhängig von Ausstattung und Leistung, des Weiteren oft bereits relativ günstig erworben werden. Viele Hersteller verbessern ihre Geräte sogar zunehmend hinsichtlich der Effizienz, wodurch der Stromverbrauch bei aktuellen Modellen im Vergleich teils geringer ausfällt.

Nachteile der Kondensationstrocknung finden sich maßgeblich hinsichtlich der Temperatur- und Feuchtigkeitsbereiche. Übersteigt das Raumklima rund 33 °C besteht bei manchen Luftentfeuchtern die Gefahr einer Kompressorüberhitzung. Unterbrechungen des Trocknungsprozesses oder Gerätedefekte können auftreten. Unterhalb der Grenze von ca. 4 – 6 °C entzieht das Verfahren der Luft kaum bis keine Feuchtigkeit mehr, wodurch dann lediglich unnütz Strom verbraucht wird.

Prinzipiell eignet sich die Kondensationstrocknung also für die allermeisten Anwendungen. Wichtiger ist es bei diesem Verfahren deshalb, den passenden Luftentfeuchter für die eigenen Anforderungen zu wählen.

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Geschrieben von Kokulan Nathan

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