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CO2 und CO
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Dicke Luft oder angenehmes Klima? Die CO2-Werte in Innenräumen

Die CO2-Werte sind wichtige Indikatoren für die Raumlufthygiene. Sind sie zu hoch, spricht man umgangssprachlich von „dicker Luft“. Das Kohlendioxid ist in unserer Atemluft enthalten, erhöht sich aber auch durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe für das Heizen oder durch offenes Feuer in Kaminen. CO2 Grenzwerte und Wohlfühlwerte in der Luft Kohlenstoffdioxid ist in einer normalen […]

Dicke Luft oder angenehmes Klima? Die CO2-Werte in Innenräumen

Die CO2-Werte sind wichtige Indikatoren für die Raumlufthygiene. Sind sie zu hoch, spricht man umgangssprachlich von „dicker Luft“. Das Kohlendioxid ist in unserer Atemluft enthalten, erhöht sich aber auch durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe für das Heizen oder durch offenes Feuer in Kaminen.

CO2 Grenzwerte und Wohlfühlwerte in der Luft

Kohlenstoffdioxid ist in einer normalen Konzentration vollkommen ungefährlich; dagegen können extrem hohe Werte sogar tödlich sein.

Die CO2-Konzentration sollte in geschlossenen Räumen unter 1.000 parts per million (ppm) liegen. 400 ppm sind zum Beispiel natürlicher Bestandteil der Umgebungsluft. Das Gefühl von verbrauchter Luft stellt sich bei Werten oberhalb von 1.000 ppm ein. 1400ppm ist der Grenzwert für akzeptable Raumluft, bei der sich die Bewohner noch wohlfühlen. Um diesen zu erreichen, muss im Normalfall alle 1 bis 2 Stunden aktiv gelüftet werden

In einigen Räumen der Wohnung sind diese Grenzwerte schneller erreicht. So kann der CO2 Wert in der Nacht im Schlafzimmer schnell auf 4.000 ppm ansteigen, wenn kein ausreichender Luftaustausch erreicht wird. Wir stoßen beim Schlafen durchschnittlich 10 bis 13 Liter CO2 pro Stunde aus.

In neuen oder modernisierten und gut isolierten Gebäuden steigt die CO2-Konzentration in der Luft schneller über 1000 ppm an. Vor allem im Winter sind die Werte in Innenräumen meist erhöht, da durch die Kälte Lüftungsdefizite entstehen.

Auswirkungen einer zu hohen CO2 Konzentration auf den Menschen

Für unser Befinden ist der CO2-Gehalt der Luft von großer Bedeutung. Wenn die Kohlendioxid-Konzentration im Zimmer ansteigt, kommt es zu Müdigkeitserscheinungen und die Konzentration leidet. Ist der CO2-Gehalt massiv erhöht, kann es zu Sehstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und im Extremfall zum Tod durch inneres Ersticken kommen.

Wo es viel CO2 gibt, werden auch besonders viele Keime gefunden. Daher ist die Ansteckungsgefahr beispielsweise durch virale Erkrankungen in Räumen mit hohem CO2-Gehalt höher als in gut belüfteten Räumen.

So erreichen Sie eine Verbesserung der Luftqualität

Eine Verbesserung der Luftqualität erreichen Sie generell durch ein besseres Lüftungsverhalten. Dazu sollten Sie zu jeder Jahreszeit regelmäßig Stoßlüften, um einen schnellen Austausch zwischen verbrauchter und frischer Luft zu erreichen.

Außerdem gibt es spezielle Raumlüfter für die Verbesserung der Innenraumluft. Diese Geräte tragen wesentlich zur Verbesserung der Raumluftqualität bei, indem sie dank Mikro- und Feinfiltern bis zu 99% schädlicher Partikel aus der Luft entfernen.

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Geschrieben von Kokulan Nathan

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