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Luftfeuchtigkeit
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Erhöhte Luftfeuchtigkeit in Innenräumen

Im Herbst und zum Winter hin steigt die relative Luftfeuchtigkeit in Wohnungen. Dieses Phänomen lässt sich auf verschiedene Faktoren zurück führen. Wodurch diese Problematik entsteht und wie sie ihr entgegen treten, erfahren Sie in diesem Beitrag. Erläuterung: Die Luftfeuchtigkeit im Jahresgang Im Spätherbst und Frühwinter zeigen sich aus natürlichen Gegebenheiten die Maxima der relativen Luftfeuchtigkeit. […]

Erhöhte Luftfeuchtigkeit in Innenräumen

Im Herbst und zum Winter hin steigt die relative Luftfeuchtigkeit in Wohnungen. Dieses Phänomen lässt sich auf verschiedene Faktoren zurück führen. Wodurch diese Problematik entsteht und wie sie ihr entgegen treten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Erläuterung: Die Luftfeuchtigkeit im Jahresgang

Im Spätherbst und Frühwinter zeigen sich aus natürlichen Gegebenheiten die Maxima der relativen Luftfeuchtigkeit. Ursache ist die Abkühlung der Luft, wodurch sie weniger Wasser aufnehmen kann. Bemerkbar macht sich dies durch beschlagene Fenster in der Wohnung oder dichte Nebelschwaden im Freien. Anhand dieser Tatsache verstärkt sich der Effekt ganz gewöhnlicher Faktoren im Alltag.

Faktor 1: Feuchtigkeit im Haushalt

Bei vielen alltäglichen Arbeiten wird Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben. Spülen, Waschen, Bügeln und Duschen reichern die Luft mit Wasser an. Natürlich steht das Aussetzen dieser Tätigkeiten kaum zur Debatte. Achten Sie vielmehr darauf häufiger und länger zu Lüften. Rund 4 Mal am Tag gründlich Lüften schafft Abhilfe. Sinken die Temperaturen drastisch, beschränken Sie sich auf kurzes Stoßlüften.

Faktor 2: Die richtige Raumtemperatur

Eine adäquate Raumtemperatur hilft Feuchtigkeitsprobleme in den Griff zu bekommen. Auch wenn wohlig warme Temperaturen schön sind, ihr Raumklima bevorzugt höchstens 22 °C. Während der Nachtstunden gar nur 18 °C. Ausgleichen lässt sich dieser Umstand bei Bedarf mit angemessener Kleidung und warmen Getränken.

Faktor 3: Der Mensch

Jede Person in einem Haushalt gibt Wasser an die Raumluft ab. Somit steigt die Luftfeuchtigkeit entsprechend in belebten Wohnungen. Bereits drei Personen stellen eine Feuchtebelastung von rund 12 Litern am Tag dar. Insbesondere im Schlaf gibt der Mensch durch Atmung und Hautausscheidungen über einen Liter Wasser ab. Damit wird das Schlafzimmer oft zur Problemzone Nr. 1. Herkömmliche Maßnahmen unterstützen Sie am besten mit einem elektrischen Luftentfeuchter. Abhängig vom Modell regulieren sie die Luftfeuchtigkeit automatisch, sind geräuscharm und auch sparsam.

Sonderfall: Mängel an der Bausubstanz

Sollte eine zu hohe Luftfeuchtigkeit fortwährend Ihren Alltag belasten, kann die Isolierung des Bauwerks eine Rolle spielen. In diesem Fall muss bei fundiertem Verdacht ein Gutachten erstellt werden. Setzen Sie sich mit dem Vermieter in Verbindung oder konsultieren Sie direkt einen Sachverständigen. Eine gründliche Klärung und Behebung des Sachverhaltes ist zum langfristigen Erhalt von Gesundheit sowie Bausubstanz dringend erforderlich.

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Geschrieben von Kokulan Nathan

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